DER HOF






Überblick

mehr Infos, siehe unten...

Bertiebsart: Grünland mit Tierhaltung, kleiner Nebenerwerb
Größe: 16ha landwirtschaftliche Nutzfläche
Bewirtschaftung: ökologisch

Rinder: Rasse Charolais, Mutterkuhhaltung mit Sommerweide, hofeigenes Futter: Weidegras, Heu, (Klee-)grassilage bzw. Heulage, kein Kraftfutter, Verkauf: Rindfleisch (v.a. Färsenfleisch und Ochsenfleisch) ab Hof, ganze Rinder an Metzgereien
Gänse: Freilandhaltung mit Teich, tagsüber auf der Weide, nachts im Stall, Futter: Bio-Kükenaufzuchtfutter, Weidegras, Bio-Getreide (-keimlinge), Fallobst

Grünland: Futtergewinnung und Weideflächen - 12,5 Hektar Mähwiese, 3 ha Rinderweide und 0,7 ha Geflügelweide

Zertifizierung: EU-Öko, Kontrollstelle: Ökop (DE-Öko-037)
Verbandszugehörigkeit: keine

klein, ökologisch, artgerecht

Mit 16 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche sind wir im Vergleich zu heute üblichen Betriebsgrößen ziemlich klein. Das ist aber nicht der einzige Grund, warum unsere Bestände nur wenige Tiere umfassen. Wir halten nur soviele Tiere, wie wir mit dem verfügbaren Land auch ernähren können. Wir brauchen keinen Sojabohnen-Import aus Argentinien und entsorgen keine Güllemassen auf zu wenig Fläche. Durch unsere Wirtschaftsweise schützen wir Boden, Grundwasser und Biodiversität.

Etwa 80 Gänse und 6 bis 9 Kälber ziehen wir jedes Jahr groß. Die männlichen Kälber werden zu Ochsen und bleiben etwa 2 bis 4 Jahre bei uns. Zusätzlich zu den Rindern und Gänsen halten wir auch Hühner, Enten und Hasen. Alle Wiesen nutzen wir zur eigenen Futtererzeugung und als Weidefläche.

Der Hof war ursprünglich ein konventionieller Milchviehbetrieb und wurde 2005 auf ökologische Landwirtschaft umgestellt. Chemische Mittel zur "Unkraut"- oder "Schädlings"-Regulation finden bei uns keine Anwendung.

Über die Biobestimmungen hinaus streben wir unsere eigenen Maßstäbe an. Unsere Tiere sollen natürliches und artgerechtes Futter bekommen, viel draußen sein und ihren angeborenen Instinkten und Bedürfnissen nachgehen können. Wie wir das genau umsetzen, könnt ihr in der Rubrik "Tiere" nachlesen.

Kreislaufwirtschaft?

Bis 2018 haben wir fast ausschließlich hofeigenes Futter verfüttert. Doch der Ackerbau war für die kleine Menge an Futtergetreide (Geflügel) sehr arbeitsaufwendig. Und als dann die alten Ackerbaumaschinen ersetzt werden mussten, entschlossen wir uns stattdessen komplett auf Grünland umzusteigen und Biogetreide zuzukaufen. Einstreustroh, Kükenaufzuchtfutter, Muschelkalk und Lecksteine kaufen wir ebenfalls zu, sowie Bio-Heu in Dürrejahren, also nur in Ausnahmefällen, wenn der eigene Bewuchs wetterbedingt nicht ausreicht. Ansonsten wird nur gefüttert, was auf den eigenen Wiesen und Bäumen wächst und gedüngt wird außschließlich mit dem Stallmist unserer Tiere.