Wildtiere









Auf unseren blühenden Wiesen finden viele Insekten und Kleintiere Schutz und Nahrung. Auch allerlei Vogelarten fühlen sich bei uns wohl und brüten hier fleißig. 2021 haben wir mit der Pflanzung vieler verschiedener alter Obstbaumsorten und Gehölzen unsere Obstbaumwiese erweitert und damit noch mehr potentiellen Lebensraum für unsere tierischen Nachbarn geschaffen.

Maikäfer in der Wiese
Maikäfer in der Wiese

Auch sonst versuchen wir bei unserem landwirtschaftlichen Tun, die Natur zu schützen und sie zu fördern. Dazu gehören z.B.

  • das Nichtverwenden von Chemikalien,
  • das Vermeiden von Überdüngung,
  • das Nichtbefahren von nassen Böden (Gefahr der Bodenverdichtung)
  • spätes Mähen, um Wiesenblumen blühen und aussamen zu lassen,
  • eine hohe Schnitthöhe beim Mähen (kleine Tiere können sich wegducken)
  • die späte Nutzung eines Weidenabschnittes, damit Rehe dort ungestört ihre Kitze setzen können, und natürlich die Kitzsuche vor dem Mähen,
  • das Anlegen von Reisig- und Blätterhäufen,
  • das Bereitstellen von Nisthilfen und Wasserschalen
  • das Vermeiden und das Einsammeln von Müll, sowie Recycling usw.

Ihr seht, eigentlich ganz einfache Dinge, die jeder machen kann, auch im eigenen Garten.

Rehkitz im hohen Gras
Rehkitz im hohen Gras

Wildtieren Lebensraum zu erhalten oder wieder neu zu schaffen, hilft auch uns selbst. Viele Tier- und Pflanzenarten können Nützlinge für den Menschen sein. Ein stabiles und vielfältiges Ökosystem kann helfen, Ernteausfälle und Massenauftreten von "Schadarten" zu verhindern. Zum Beispiel fängt das Turmfalkenpaar, das bei uns alljährlich Junge aufzieht, fleißig Mäuse und reguliert damit deren Bestand.

Turmfalken Nachwuchs im Nest
Turmfalken Nachwuchs im Nest

2022 bekommen wir hoffentlich ein Storchen-Nest. Denn Kanditaten gibt es!

Störche auf der Gänsewiese
Störche auf der Gänsewiese